Man soll das Wort nicht vor dem Abend loben
Kurzes zwischen Qual und Genuss
So schwer wie das Leben soll es nicht wiegen: unser Wort.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass wir Sie mit
süffisantem Gesichtsausdruck in die Dekadenzen des Lebens
einweihen.
Groteske Attitüden aus nicht mehr jungen, aber schneidigen
Lippen: von Mensch und Schweineställen, Krieg und Frieden,
von Männern und Frauen. Von gut gefüllten
Damenhandtaschen - zu Liebe und Überdrüssigkeiten.
Schließlich müssen die Spannbettlaken gewechselt werden,
damit Kling sich weiterhin vorm Sport drücken kann. Atemlos
und schlecht gelaunt sitzt sie dann vor Thomas Häntsch. Aber:
Er schließlich, im Geist und Körper durchtrainiert, weiß, was
Stimmungsschwankungen bei den Damen zu bedeuten haben.
Ein echter Mann - als Frauenversteher! Wo gibt es das heute
noch?
Und fragen Sie Häntsch nur nicht, wen er wählt - und Kling
nicht, ob sie Fliegen erschlägt. Dieses Duo hat für alles eine
passende Antwort!
Die Wortbälle werden noch geformt. Wir feilen an
Einzelheiten, um Sie damit zu treffen.
Denken Sie ja nicht, wir zerbrechen uns den Kopf!
Bitte warten Sie derweil schweigend im Sprechzimmer. Es
kann dauern ...
Jawohl: Man soll das Wort nicht vor dem Abend loben!
Kurz, aber nicht schmerzlos kommen Wortgefechte aus allen Richtungen:
Nackte Wahrheiten im kleinen Kurzen - ungegendert, versteht sich, werfen sich die beiden Abtrünnigen den Ball der Zustimmung oder Kontroverse hin und her.
Und weil alles so grün und blau unter und über uns ist, werfen wir den parteilosen Faden ins Publikum - in der Hoffnung, jemand möge ihn aufnehmen.
Es erwartet Sie ein Allerlei aus dem Leben Gekehrtes. Häntsch hält die Schaufel auf, Kling kehrt drauf - und umgeKEHRT. Arbeitsteilung auch im Kapitalismus!
Der Herr - sportlich, humorvoll und ein wahrer Frauenversteher - und die Dame: rotwangig, inmitten klimakterischer Hitzewallungen und gesellschaftlicher Kälteschauer. Sie reiben sich auf: beißend, peitschend, augenzwinkernd und mit ein wenig Hang zum Brachialen. Was für ein Gespann!
Häntsch und Kling bewegen sich grazil im Porzellanladen. Man kann schließlich auch elegant zerdeppern!
Kommen und hören Sie - und mischen Sie mit. Für musikalische Unterhaltung zwischen den Wortergüssen ist gesorgt.