Ein Leben nach dem Tod - wer soll das ertragen?

(S.  Kling/Kurz Gesagtes hält sich länger)

 

Ein Duo Speciale - zwei Weiber aus der alten NeuZeit:

Die Lieblichkeit der einsten Jugend (ungefragt hat sie sich davongeschlichen!) wird mit dreister Gelassenheit  der Ü50iger ausgetauscht.

Rotwängig, inmitten klimakterischer Hitzewallungen und gesellschaftlicher Kälteschauer erklären Kling und Liebmann:

Impertinenz statt Inkontinenz.

Manches ändert sich nie

 - z. B. Klings Neigung, sich »tierisch« an menschlichen Schwächen aufzureiben: klagend, schreiend, beißend, peitschend.

Sie zieht einen Wagen voller kleinbürgerlicher und großspuriger Verse hinter sich her, lässt die Liebe hochleben, um gleich darauf Verachtendem eine Bühne zu geben. Rotzfahnen-Alarm!

Nichtsdestotrotz gibt sie den gebissenen Seelen köstlich-süße Speise: mit Liebe und Hoffnung  ist im Gegenpol die Fahne gesteckt.

Wir - und alt?

Wenn Corina Liebmann, die Soulmama der sächsischen Musikszene, eine Rampensau ihresgleichen, ihre Songs in die Runde wirft, kann man nicht abschalten. Sie weiß, was sie tut:

Dem Herz nicht fern genug - friedensvoll spielend. Das lockige Haar so werfend, dass manch 30-Jährige neidisch wird, bekommt sie nicht genug davon, die Bühne mit ihrer nachhaltigen Präsenz einzunehmen.

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